Erster Eindruck nach 3 Wochen

Mein erster Eindruck nach 3 Wochen und 1700 km e-Golf ist rundweg positiv.

Inzwischen nutze ich ACC (Automatic Cruise Control) sehr häufig, da es sehr bequem ist, sich einfach an jemand „dranzuhängen“ und das Auto „aufpasst“, dass man nicht hinten drauf fährt. Die Bedienelemente sind sehr praktisch links am Lenkrad platziert. Mit RES starte ich ACC und die aktuelle Geschwindigkeit wird als Maximalgeschwindigkeit eingestellt. Mit der Taste (-) und (+) rechts daneben kann ich die Geschwindigkeit auf 10er gerundet einstellen. Von z. Bsp. 86 km/h auf 80 km/h oder 90 km/h. Bei jedem Drücken gehts 10 weitere runter oder hoch. Man kann sagen, dass ich 95% meiner Strecken in Berlin und Umgebung mit ACC fahre.

Ansonsten ist das Auto einfach ein spritziger Golf. Fährt völlig problemlos. Nichts klappert, auch nicht auf dem häufigen Kopfsteinpflaster. Beim schnellen manuellen Ampelstart drehen schon mal die Vorderräder (kontrolliert!) durch. Da sieht man den Rest der Verkehrsteilnehmer im Rückspiegel schnell kleiner werden. Einige versuchen den Abstand durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit schnell wieder einzuholen. Vielleicht wollen sie auch nur sehen, was da gerade geräuschlos davon gezischt ist 😉

Es ist jedes Mal ein Erlebnis mit dem Fahrzeug zu fahren. Das eingebaute Discover Pro (ohne optionales Dynaudio-Hifi) klingt zufriedenstellend. Mp3-Musik (192 kbps) von der selbstbespielten SD-Speicherkarte (FatEX) klingt gut, die meisten Radiosender (DAB+) eher etwas harsch. Videos in mp4 lassen sich auch abspielen, aber während der Fahrt wird das Bild ausgeblendet.

Mein Energieverbrauch auf 100 km schwankt stark. Ich habe schon weniger als 10 kWh geschafft, bei Stop and Go auf der Autobahn können es aber auch schon mal knapp 15 kWh sein. Mein aktueller Durchnittsverbrauch auf den bisher gefahrenden 1700 km ist 12,8 kWh/100 km.

Kleiner Eindruck vom e-Golf-Fahren in zwei äusserst langweiligen Videos:

Hier habe ich einen Ausschnitt aus dem zweiten Teil des Videos nachbearbeitet:

Der Lärm stammt nicht vom e-Golf 😉

Ladegeschwindigkeit

Habe das Active Info Display bei eingeschalteter „Zündung“ während meiner letzten Schnellladung mit einem iPhone im Zeitraffermodus gefilmt. 1 Minute entspricht hier 1 Sekunde:

Zeitrafferfilm vom Active Info Display

Man sieht hier sehr schön, wie die grüne Anzeige links im linken Instrument während des Ladevorgangs abnimmt. Diese Anzeige zeigt mir die maximale Stromaufnahmemöglichkeit der Batterie an. Die Batterie erhitzt sich beim Schnellladen. Dadurch nimmt die maximale Stromaufnahme während des Ladevorgangs ab. Ich hatte bei ca. 45% Batterieladung gestartet und die Ladung bei 95% abgebrochen. Für zügiges Vorankommen auf der Autobahn wird empfohlen, die Batterieladung im Bereich von 20-80% zu halten. Also lieber öfter raus zum Laden und dafür kürzer. Ein eigener Versuch steht noch aus.

Ladestationen als POI

Ich habe mich daran gemacht, spezifische Ladesäuleninformationen als POI (Point of Interest) in das Navigationsgerät Discover Pro des e-Golfs zu importieren.

Hierzu habe ich zwei Hilfsmittel verwendet:

1. Den POI Generator für Stromtankstellen vom Forum Goingelectric.

2. Den POI Sammler Tool von Volkswagen für die Discover Navigationsgeräte.

Mit dem POI Generator erzeuge ich einen Datensatz, abhängig von der Ladekarte und der verfügbaren Anschlüsse.

In meinem Fall habe ich für meine MainGau-Autostromkarte zwei Datensätze erzeugt.

Der erste Datensatz beinhaltet alle Lademöglichkeiten in Deutschland mit 22 kW oder weniger und heisst „AC“. Dafür verwende ich in der Karte ein grünes Icon.

Der zweite Datensatz beinhaltet alle Schnelllademöglichkeiten in Deutschland und heisst „CCS“. Ich habe mich hier für ein rotes Icon entschieden.

Diese zwei Datensätze habe ich mit dem Tool von Volkswagen zu einer Datenbank zusammengefasst, auf eine SD-Karte übertragen und in das Discover Pro Navigationssystem eingespielt.

Sehr schön kann man in der Karte die roten Schnellladestationen von den grünen langsameren Typ 2 Ladern unterscheiden:

Frühjahrsverbrauch

Ich hatte jetzt am Samstag und Sonntag jeweils eine Fahrt zu meinem Schützenverein und nahezu direkt wieder nach Hause.

Die Strecke besteht aus ca. 30 km Autobahn mit Höchsttempo 80 km/h und ca. 15 km Landstrasse mit Höchsttemo 70/60 km/h mit einigen Ortsdurchfahrten.

Mit meinem Lupo 3L konnte ich hier mit Sommerreifen einen Durchschnittsverbrauch von 3,0 Litern Diesel auf 100 km erreichen. Mit Winterreifen 3,3 Liter/100 km.

Wie siehts jetzt mit dem e-Golf aus?

Samstagsmorgen hin bei Temperaturen < 10 Grad:

Samstagabend zurück (mit Schnellladen und Einkauf) und Temperaturen > 20 Grad:

Sonntagsmorgen wieder hin bei Temperaturen um 10 Grad:

Und Sonntagnachmittag (mit Schnellladen) und Temperaturen > 25 Grad zurück:

Ich bin immer im Normalmodus und mit ACC gefahren. Morgens hatte ich das Klima aus, nachmittags an.

Bereifung ist die Originale ab Werk mit den Astana-Felgen.

Arendsee (Altmark)

Heute fahre ich von Berlin nach Arendsee (Altmark) nahe Salzwedel.

Erster Stopp nach 93 km mit 175 km Restreichweite:

Prignitz-Ost kurz vor dem Autobahndreieck Wittstock/Dosse

CCS kann hier mit der Maingau-Karte freigeschaltet werden 🙂

Bei 97% Ladung habe ich gestoppt. Optimistische Restreichweite (ohne Klima) 292 km:

Bei folgenden Schnellladern möchte ich noch stoppen:

– Wittenberge Marktplatz Friedrich Ebertstr. 0

Das VW-Navi konnte mit der Hausnummer 0 nicht viel anfangen und hat am falschen Ende der Friedrich-Ebert-Strasse direkt am Bismarkplatz gestoppt.

Die Apple-Navigation hat mich dann zur Hausnummer 0 gebracht 😉

Die Schnellladestation funktioniert ebenfalls mit der Maingau-Karte 🙂

Eine ZOE kam 1 Minute früher an. Wir konnten parallel laden, ich CCS (50 kW), die ZOE Typ 2 (43 kW).

Ich hatte noch 71% im Akku. Ladedauer bis voll soll 25 Minuten betragen.

Nach 17 Minuten und 94% habe ich den Ladevorgang gestoppt:

Restreichweite 279/263 km (ohne/mit Klima).

Nächster Halt:

– Hansestadt Seehausen Märsche 2

Das VW-Navi kennt keine Hausnummer 2 in Märsche. Das Apple-Navi schaffts. Die Ladesäule ist allerdings in der Dorfstrasse gegenüber, ca. 160 m entfernt:

Und wieder funktioniert die Maingau-Karte am CCS-Lader problemlos.

Inzwischen bin ich 4 Stunden unterwegs und werde hier nur ein paar Minuten laden.

In Arendsee selbst möchte ich mit meiner mobilen Wallbox an einer CEE-Dose laden, was prima geklappt hat 🙂

Auf dem Rückweg habe ich zwei Zimmerleute auf ihrer Reise bis Prignitz mitgenommen. E-Auto fahren verpflichtet 😉 Die waren von der Fahrt sehr angetan 🙂

Jetzt lade ich über CCS an der Ladesäule in Prignitz-West, da mir die Restreichweite von 117 km ein bisschen zu knapp für die Fahrt nach Berlin sind.

30 Minuten wird es etwa dauern. Genug Zeit hier ein bisschen was zu schreiben 🙂

So, jetzt gehts wieder zurück nach Berlin…

Schnelllader

Mit 60 km Restreichweite habe ich mich heute an den Schnelllader bei meinem Volkswagenhändler gehängt. Die Batterie war zu diesem Zeitpunkt noch zu 20% geladen:

Während dem Schreiben dieser Zeilen waren 20% schon wieder nachgeladen. Damit sich die Batterie nicht zu stark erhitzt, werde ich auf ca. 80% laden.

Da geht ja ratz fatz. Ein bisschen am Radio rumgespielt und schon auf 79%

Die optionale Schnellladebuchse ist eine feine Sache. So könnte man bei einem dichten Schnellladenetz direkt Langstrecke machen. Upps jetzt sind schon 95% geladen 😉

und 279 km Restreichweite

Groß Schönebeck

Hab heute eine kleine Spritztour zum Wildpark nach Groß Schönebeck gemacht. Hab die kürzeste Route mit 52 km durch Wälder, Dörfer und Berliner 30er Zonen gewählt. Auf dem Hinweg hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von 10,8 kWh/100km:

Auf dem Rückweg waren es sogar nur 9,7 kWh/100km:

Im Vergleich dazu der Verbrauch auf der Berliner Stadtautobahn inkl. diverser Ampelsprints davor und danach:

Beim Start hatte ich eine angezeigte Reichweite von 220 km. Batterie war zu 7/8 voll. Nach der 103 km Tour wird eine Restreichweite von 157 km und 50% Batterieladung angezeigt. Ich hatte auf der Fahrt kein Eco aktiviert, sondern D1 und normal mit voreingestellten 22 Grad klimatisiert.

Der Wildpark ist ein lohnenswertes Ziel 50 km nördlich von Berlin.

Notladekabel funktioniert

Heute habe ich das Notladekabel, auch Knochen genannt, getestet. Dazu habe ich meine Ersatzherdsteckdose mit einem 25 Meter langen Schukoverlängerungskabel mit 3 x 2,5 qmm nach draussen „verlängert“ und das Notladekabel mit dem „Knochen“ daran angeschlossen. Dann den Mennekesstecker ins Auto eingesteckt und am AID wurde gleich angezeigt, dass geladen wird.

Ich habe 3 Stunden geladen und immer wieder geprüft, ob die elektrische Verbindung zwischen Auto und Stromzähler warm wird. Das Verlängerungskabel wurde leicht warm, die Steckdose in der Wand etwas wärmer. In dieser Zeit wurden 7 kWh geladen, was ungefähr 50 km Reichweite entspricht.

In der Zwischenzeit habe ich die separat bestellten Edelstahlpedalkappen montiert

und eine Antirutschunterlage in Form einer Yogamatte für „Langkoffer“ getestet.

Tag des Lärms

Für heute abend ab 18:00 Uhr hat der Händler die Ausgabe des e-Golfs angekündigt. Heute ist auch der internationale Tag des Lärms 😉

Aussen weiss

und innen schwarz

Der vorbereitete WLAN-Stick hat rechts im Kofferraum schnell seinen Platz gefunden:

Blumen für die großzügige Spenderin dieses fantastischen Fahrzeugs:

Das Auto fährt sich traumhaft. Die Beschleunigung ist genial und hat einen 7er BMW spontan zum Rennen verleitet. Bei den maximal erlaubten 120 km/h habe ich abgeregelt und der BMW hat sich vorbei geschoben.

Ansonsten hat es einen Riesenspass gemacht, wie auf Wolke 7 durch Berlin zu schweben. Der Laneassist hat das Fahrzeug automatisch durch die Kurven der Stadtautobahn gesteuert. Die Verkehrzeichenerkennung hat dafür gesorgt, dass ich immer über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Bilde war.

Erster Wermutstropfen: Die Schnellladesäule am Bahnhof Südkreuz mag nicht mit meiner Maingau-Karte laden. Schade. Die Säule liegt für meine üblichen Strecken perfekt. Ich hab dann probehalber an der Säule mit AC geladen. Das funktionierte. Das bedeutet für mich jetzt, dass ich erstmal überwiegend zum Pauschaltarif an den 11 kW Be-Mobil Säulen laden werde und ich den Ausbau meiner eigenen Lademöglichkeit vorantreibe.

PS: Die Schnellladesäule am Südkreuz funktioniert wieder 🙂

Wingle

Heute habe ich mir den WLAN-Stick fürs Auto vorgenommen.

Es ist ein ZONG MBB – E8372.

Ich habe zuerst eine Nano-SIM mit Adapter in den Fullsize SIM-Slot des Sticks gesteckt.

Mit der HuaweiHi iOS App bin ich nicht weit gekommen. Dann habe ich den Stick an einen Rechner angeschlossen und konnte über IP 192.168.8.1 darauf zugreifen.

Der voreingestelle Account ist Username: admin Passwort: admin

Jetzt konnte ich die PIN der SIM-Karte eingeben, auf LTE umstellen und das admin Passwort ändern. Das Passwort für das WLAN steht auf dem Stick.

Als Test konnte ich mich dann mit einem alten iPod, das ich nicht mehr verwende, in das WLAN des Sticks einloggen. Sicherheitshalber, falls das iPod das Passwort über die iCloud ausplaudert, habe ich gleich die Hintergrundaktualisierung meines iPhones deaktiviert. Nicht, dass mir das iPhone unterwegs das Datenkontigent vom Stick leer saugt.

Den Stick montiere ich hinten im Kofferraum und versorge ihn mit einem kleinen USB-Adapterkabel und einem USB-Ladestecker über die Kofferraum-Steckdose. Diese steht normalerweise nur unter Strom, wenn das Fahrzeug eingeschaltet ist.